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Montecarlo Toskana Italien
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Es gibt viele hübsche und sehenswerte Orte und Städte in der Provinz Lucca, doch eine erscheint mir besonders erwähnenswert: Montecarlo.
Montecarlo
Dieses mittelalterliche Städtchen schmiegt sich mit seiner Festung und Stadtmauer an die Kette der Colline Lucchese, heute mit dem Auto auf den ansteigenden Serpentinenstraßen ganz leicht zu erreichen. Und, wie zu erwarten, wird man oben angekommen mit einem herrlichen Panoramablick belohnt. Die Sicht beträgt fast 300°. Von Pescia-Tal über Montecatini und die Pisaner Berge bis Lucca. Eine Straße führt hinein und eine andere wieder hinaus. Zum Glück nutzen viele Besucher die Parkplätze vor den Toren, somit ist der Autoverkehr erträglich. Im Sommer stehen die Tische der Pizzerien und Restaurants einfach auf der Straße.
Da es dann abends angenehm kühl wird, holen die Einheimischen ihre Stühle dazu. Es ist ein buntes Treiben in den Straßen und auf der Piazza, von der man einen herrlichen Blick hat.

Bekannt ist der Ort auch für sein Laientheater mit Szenen aus dem Mittelalter, dem sich die Einwohner mit Hingabe widmen.

International bekannt ist er für seinen sehr guten Wein, rot wie weiß, der an den sanft abfallenden Südhängen dieses allein stehenden kleinen Berges wächst.
Montecarlo
     
Montecarlo
In der Geschichte steht geschrieben: Im Jahre 1328 suchten 800 Landsknechte, Rebellen gegen den damaligen Kaiser, hier Zuflucht. Beschützt wurden sie von von dem Prinzen Karl aus Böhmen, dem späteren Kaiser Karl IV. Sie begannen den Stützpunkt auszubauen, indem sie die Rückseite des Berges als natürlichen Schutz nutzten und eine Festungsmauer mit zwei Türmen errichteten. Dem Beschützer zu Ehren nannten sie dann diese Festung „Mons Caroli“ (Monte di Carlo) was einfach „Karlsberg“ heißt.
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