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CC-Villas' Blog

Die Ewige Stadt – heute ganz in weiß….

Die Ewige Stadt – heute ganz in weiß….

Engelsburg - Nicht nur Kinder tummeln sich im Schnee!

Einheimische erinnern sich an 1985, wo es letztmals eine Menge Schnee auch in Rom gab, der Winter, in dem im Mittelmeeraum unzählige Olivenbäume erfroren.  Heute morgen nun erwachte die Stadt unter einem dicken Schneekleid, viele sagen, seit Menschengedenken sei nicht so viel gefallen. Die Stadt ist praktisch lahmgelegt, es fahren nur wenige Busse, für Pkw sind Ketten oder Winterreifen vorgeschrieben – auch wenn sich mancher nicht daran hält und eine Rutschpartie riskiert. Im offenen Streit zwischen Bürgermeister und Provinzpräsident hat der erste Mann von Rom Recht behalten, seine vorsorglichen Maßnahmen, bereits gestern eingeleitet, haben sich als absolut richtig und erforderlich erwiesen.

Schnee auf den Dächern von Rom

 

Die Geschäfte sind überwiegend geschlossen, Märkte und Bars haben keine Ware geliefert bekommen. Rom geht zu Fuß und fotografiert. Man kann getrost davon ausgehen, dass es heute keine Stadt auf der Welt gibt, die mehr fotografiert wird als die Tibermetropole. Ob ein Blick über die Dächer, die Piazza Navona, die Engelsburg oder den Petersplatz: alles schön verschneit. Die Tierfiguren an den diversen Brunnen haben weiße Hauben, die Olivenbäumchen in der Via della Conciliazione einen Puderzuckerüberzug, geparkte Autos sind komplett zugeschneit, selbst der Kapernbusch an der Engelsburg hat seinen Teil abbekommen.

Schneeplastik an der Engelsburg

Natürlich ist so ein Tag für die Kinder ein richtiges Fest – auch manche “mittelalterlichen Bürger” haben so viel Schnee hier nie gesehen. Überall kleine Schneeplastiken, aus spontaner Kreativität geboren. Oder richtige Schneemänner – der schönste war allerdings kein Schneemann sondern ein Schnee-Engel, konsequenterweise vor der Engelsburg.

Es ist anzunehmen, dass die weiße Pracht nicht ewig hält, schon sieht man die ersten aufgetauten Stellen. Bleibt es allerdings nachts kalt, dann wird Rom noch einige Tage mit dem restlichen Schnee, dem Eis und zuletzt dem Matsch zu kämpfen haben. Da die wenigsten darauf vorbereitet sind, wird das ganz spannend werden……………….

 

Lucca und Skifahren – wie passt das denn zusammen?

 Fassade des Domes in Lucca
Fassade des Domes in Lucca

Lucca - San Martino

Wer Lucca kennt (und das sind erfreulich viele), der bringt die Stadt und ihre Umgebung meist in Verbindung mit Geschichte, Architektur, Kunst und Musik, mildem Klima, beschaulichem Stadtbild, tollen Zigarren, in jedem Falle aber köstliche Weine aus den Luccheser Hügeln und dem vielleicht besten weil feinsten Olivenöl Italiens. Man denkt an die nahen Badestrände, die schönen Golfplätze, die Marmorberge…..

Aber denkt man auch an Skifahren? Nicht nur an Langlauf sondern an anspruchsvollste Abfahrten?

Und dennoch liegt all das so nahe bei Lucca.

Man nimmt die SS12 Via del Brennero (sie geht tatsächlich bis zum Brenner), fährt ein Stück den Fluss Serchio aufwärts, vorbei an den schönen Orten Bagni di Lucca, dann immer weiter hinauf in die immer höher werdenden Berge der Alpi Apuane. Dort, auf knapp 1400 m über dem Meeresspiegel, befindet sich der im Sommer und insbesondere im Winter interessante Ort Abetone (im Sommer ca. 1 bis 1 1/2 Std. Fahrt von Lucca)

Mit rund 700 Abetonesi im Grunde ein Dorf, durch die jahraus jahrein kommenden Touristen aber zu jeder Zeit deutlich mehr. Der Ort liegt bereits in der Provinz Pistoia, also knapp über die Grenzen Lucca’s hinaus, und bietet alles, was ein Erholungsort zu allen Jahreszeiten braucht.

Interessant aber sind seine über die Region hinaus bekannten und zum Teil sehr fordernden Ski-Abfahrten. Zum einen noch auf Hängen der nördlichen Toskana, in einem anderen Teil bereits hinab in die Provinz Modena, also die Region der Emilia-Romagna. Alles in allem rund 30 Kilometer Abfahrten, erreichbar mit zur Zeit 22 Skiliften unterschiedlicher Art.

In den Wintermonaten sieht man ganze Kavalkaden von Skifahrern in die Gegend pilgern, bietet Abetone doch zwischen den Alpen im Norden und den Abruzzen im Süden auf der Höhe von Aquila die einzige wirklich gute Skimöglichkeit Italiens.

Alberto Tomba, der mehrfache Olympiasieger und Weltmeister hat zwar das Skifahren in Cortina d’Ampezzo gelernt, dem Vernehmen nach ist er jedoch aus seiner Heimatstadt Bologna häufig auch in Abetone gewesen. Wie man an seinen späteren Erfolgen sehen kann, hat es ihm nicht geschadet.

Also dann: Ski-Heil in Abetone!

 

“La Luminaria di Santa Croce” Fackelumzug in Lucca am Abend des 13. September

San Martino
San Martino

der Dom von Lucca

Am 14. September,  feiert Lucca das alljährliche Fest “Santa Croce”, das seinen Ursprung in der Figur des Volto Santo im Dom San Martino hat.

Die Feierlichkeiten beginnen bereits am Vorabend und münden in die bekanntermaßen große Prozession zum Teil in historischen Kostümen durch die Stadt unter Teilnahme einer Vielzahl von Korporationen, religiösen und laizistischen Gruppen, Ordensmitgliedern, städtischen Vereinigungen und solcher aus dem Umfeld, dazu natürlich alle denkbaren Honoratioren.

Nach einer allgemeinen Ankündigung durch das Läuten aller Kirchenglocken Luccas am Tag davor am Mittag nimmt die Prozession am 13. September um 19.15 Uhr Aufstellung im Umfeld der Kirche San Frediano, setzt sich dort um 20.00 Uhr in Bewegung, um am Ende den Dom San Martino zu erreichen.

Die alten Palazzi und Gebäude sind mit Kerzen und anderer Beleuchtung geschmückt und verleihen dem Ereignis eine besondere Atmosphäre. Der Ausklang des Abends ist dann ein Feuerwerk.

Dies ist nicht nur ein sehr wichtiges religiös-historisches Ereignis in Lucca, sondern auch für den Betrachter eine eindrucksvolle und farbenprächtige Veranstaltung in, die man nicht versäumen sollte. Der feierliche Fackelzug durch die Straßen der Altstadt trägt den historischen Namen “La Luminaria di Santa Croce“.

Nota bene: der 14. September  ”Santa Croce” ist Feiertag in Lucca.

 

Miss Italia 2011 in Montecatini, Kurven stehen wieder hoch im Kurs

Oper
Oper

Montecatini Terme

In diesen Tagen findet im mondänen Thermalbad Montecatini Terme die Wahl zur Miss Italia 2011 statt.

Die Stadt ist bestens vorbereitet, Schauplatz wird überwiegend der große Porticus vor dem bekannten Hotel Gambrinus im Zentrum der Stadt und in Nähe der Kuranlagen sein.

Neu ist allerdings für dieses Jahr (und hoffentlich folgende) die Erweiterung auf Kandidatinnen der Kleidergröße 44 (deutsche Größe 38), oder wie die Presse schreibt der Modelle „curvy“.

Eine offenbar über längere Zeit angelegte Kampagne zugunsten klar runderer Modelle hat ihren langersehnten Erfolg, wobei allgemeine Aspekte wie Gesundheit, Wohlbefinden und eine Abkehr von bisherigen exklusiven Auswahlkriterien eine Rolle gespielt haben.

Quelle: Il Tirreno

Lucca, Festival Puccini, Madame Butterfly, Okamura

Open Air Oper Puccini Lago di Massaciuccoli
Open Air Oper Puccini Lago di Massaciuccoli

Torre di Lago

Lucca Festival –  Torre di Lago

“Die Ungenauigkeiten bei Puccini in seiner Oper Madame Butterfly haben mich seit meiner Kindheit gestört” – so der japanische Regisseur Okamura.

Da Puccini nie selbst in Japan war, hat er – so jedenfalls Okamura – einige Verhaltensmuster typischer japanischer Art falsch berücksichtigt. So z.B. die Frage, ob eine Japanerin auf offener Straße singen würde…………

Wie gut, dass wenigstens die Musik des Meisters nicht betroffen ist sondern nur das Libretto, und auch dieses wohl eher theoretisch.

Millionen Opernfreunde konnten, so sollte man meinen, auch mit diesen kleinen Fehlern leben.Aber wenn Herr Okamura nur so seinen lebenslangen Unmut loswerden kann………

Quelle: iltirreno.gelocal.it

 

Torre di Lago - Lago di Massasciuccoli

“The mistakes Puccini has made in his opera Madame Butterfly have been a pain in my back since my childhood” – that’s what Japanese opera director Okamura has declared.

As Puccini had never been in  Japan he has – always according to Okamura – incorporated some details which do not comply with Japanese habits and customs. So for example the fact a Japanese girl would never sing in public………………….

We should be happy the music of the great composer Puccini is not affected but just the libretto and this even in a rather theoretical way. Millions of opera friends, I tend to think,  have been able and willing to live with these “utmost important” mistakes. So if this is the only way Mr. Okamura can get rid of his lifelong hickups…..

 

Urlaubslektuere

Insider Lektüre………..

Es gibt sicher unendlich viele Möglichkeiten, sich durch gezielte Lektüre auf einen Ferienaufenthalt vorzubereiten; so natürlich auch mit Blick auf die Toskana.

Ich möchte dem eine zusätzliche Option hinzufügen, die sicher besonders geeignet für den Leser ist, der einen spannenden Kriminalromane als Vehikel vielseitiger Information und Lokalkolorit akzeptiert.

Der italienische Autor Michele Giuttari hat in den letzten Jahren zwei überaus erfolgreiche Krimis herausgebracht, die einen ganz besonderen Blick in Verhältnisse, Traditionen, offene und verborgene Strukturen der Toskana und ihrer Bewohner ermöglichen. Es sind dies (hier die englischen Titel, deutsche Übersetzungen dürften vorliegen): „A Florentine Death“ >  „Das Monster von Florenz“ und „A Death in Tuscany“. Ein weiterer seiner Krimis, „Death of A Mafia Don“, steht nur am Rande in Beziehung zu den beiden mit Toskana Schauplätzen.

Empfehlenswerte Lektüre, wie gesagt sowohl als reiner Krimi wie auch als Anschauungsunterricht für die Toskana. Empfehlenswert auch deshalb, weil wir es hier mit einem Krimi-Autoren zu tun haben, der beruflich aus der Branche des Kriminalisten kommt.

Weiter Bücher ins Deutsche übersetzt: „Die Signatur“ und auch „Die Loge der Unschuldigen“

 

Versilia, Forte dei Marmi, 7 Sterne Chef kocht fuer 4 Beiner

Auf den Hund gekommen……

Wie ANSA berichtet, hat man in Forte dei Marmi in der Toskana in diesen Tagen eine Nobel-Herberge für Hunde eingerichtet. Früher eine Auffangstelle für verstossene Hunde, werden heute 8 Häuser mit privatem Garten für die Vierbeiner genutzt.

Damit nicht genug:  7 Sterne-Koch, Bruno Barbieri, kocht für die Hunde des „Luxury Pet Hotel“. So z.B. Hühnchen-Bonbon mit einer Füllung aus Thunfisch mit schwarzem Reis und Apfel.

Die Einnahmen werden erfreulicherweise für bestehende oder neue Asyle für verstossene Hunde genutzt……

Als Bed&Breakfast 35 Euro/Tag bzw. Vollpension 40 Euro pro Tag



Not bad for a pet……

As ANSA refers a special place for abandoned dogs has opened these days in Forte die Marmi/Tuscany. What used to be just a cannel for lost or abandoned dogs has been changed into a „Luxury Pet Hotel“ with 8 houses and private garden.

Going beyond that a 7 Michelin star Chef does the cooking for the four-legged friends, for example Chicken stuffed with tuna and black rice with apple.

Full board 40 Euro per day or Bed&Breakfast 35 Euro/day.

Fortunately the receipts will be spent for existing or new cannels…….

Castello Proceno das kulturelle Leben

Schon seit mehreren Jahren führt die “Associazione Storico Artistico Culturale” unter ihrem Leiter Carlo Cecchini im Castello Proceno hochwertige und beliebte kulturelle Veranstaltungen durch. In diesem Jahr 2011 ist das Programm von besonderer Vielfalt, da eine ganze Reihe zusätzlicher Veranstaltungen sich  in den größeren Zusammenhang mit der Tatsache stellen, dass Italien die 150ste Wiederkehr seiner Vereinigung feiert, sowohl in nationalem Rahmen wie eben auch im Castello Proceno.

Castello Proceno
Castello Proceno

Proceno, die Burg und das Convivium

Die Bandbreite ist 2011 enorm: Von  Abenden zur Astronomie durch die SAIT (Societa Astronomica Italiana) zu Bilderausstellungen (so zB der Seneser Maler Enzo Santini), Vorträgen und Diskussionen zum Gesundheitswesen in Italien seit dem Risorgimento, Beginn eines Zyklus Historishe Studien zum Mittelalter bishin zu den bereits weithin bekannten herausragenden Musiveranstaltungen. Von klassischer Oper und Konzerten bishin zu klassischem Jazz  (u.a. Duke Ellington, Cole Porter).

Besonders interessant dürfte auch eine Vorstellung sein, die sich mit der Geschichte der Post, des Zolls und der Gastwirtschaften entlang der Strada Romana befasst, die  in weiten Teilen dem Verlauf der Via Cassia entspricht und  in unmittelbarer Nähe zum Castello die ehemalige Grenze zwischen den Territorien des Großherzugtums  Toskana und dem Papststaat überschritt – auch wenn nicht im Thema selbst enthalten: dieser Vortrag kommt sicher nicht um das berüchtigte Brigantentum herum, das diese Straße allgemein und an ihren Grenzübergängen im besonderen ebenfalls erlebte.

Alles in allem ein Aspekt, der einen Aufenthalt in Castello Proceno nur noch lohnender macht – nicht zu vergessen das alte Jagdhaus Giulione, hier haben Sie ein authentisches Anwesen für sich alleine.

Zum Veranstaltungskalender 2011 siehe Convivium

Die Straende der Toskana 2011

Strand bei Pietrasanta
Strand bei Pietrasanta

das Meer bei Lucca

Die unabhängige europäische Umweltstiftung Fee hat auch für 2011 eine Bewertung der Strände Italiens vorgenommen, dabei neben Wasserqualität auch Strände, Organisation, Service unter die Lupe genommen.

Nach Ligurien (nördlich an die Toskana angrenzend) mit 17 liegt die Toskana (mit den Marchen an der Adria) mit 16 höchstbewerteten Stränden wieder bestens in einer Spitzenposition.

Jede Menge “bandiere blu”, die Auszeichnung als Top-Qualität.

Berühmtheiten kuren in Italien, Wellness für Frauen aus aller Welt

Aus Anlass des diesjährigen Weltfrauentages  hat die italienische Presseagentur ANSA eine Notiz herausgegeben, die einerseits aufzählt, welche weiblichen Berühmtheiten einst italienische Spa’s besucht haben, und zum anderen eine bemerkenswerte Aufzählung vieler heutiger Bade- und Kurorte bringt.

Ansicht des Kurgebäudes in Monsummano Terme
Ansicht des Kurgebäudes in Monsummano Terme

Grotta Giusti

In Bad Egart im Alto Adige hat Kaiserin Sissi oft gekurt, in Tabiano entstand Mitte des 19. Jahrhunderts das erste Thermalbad auf Wunsch von Marie Luise von Österreich, einer fleißigen Besucherin von Thermalbädern in ganz Europa.

Eher in  der heutigen Zeit dann: Montecatini mit den Gästen Audrey Hepburn und Grace Kelly.

Salsomaggiore, bekannt auch als Hilfe bei Problemen der Mutterschaft, hat Sofia Loren beherbergt – mit bekanntermaßen späterem Erfolg.

Lurisia im Piemont wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Madame Curie entdeckt, als sie in der Gegend nach Mineralien forschte.

Es folgt eine Aufzählung einiger Spa’s von heute, von denen nicht alle jedermann geläufig sein dürften:

Die Thermen von Sirmione, die von Boario in der Lombardei, die schon erwähnten Thermen von Lurisia.

Die Thermen von Pré-Saint-Didier im Aosta-Tal, die unter anderem Modeberatung anbieten, und die Thermen von Riolo bei Ravenna sowie die von Salsomaggiore, Saturnia und die Grotta di S.Giusti, beide in der Toskana, das Fonteverde Natural Spa Resort im Orciatal bei San Casciano dei Bagni und, weiter im Süden, di Stufe di Nerone in der Region Campania.

Sicher einen Gedanken oder gar einen Abstecher wert, ist man in der Gegend und interessiert an Thermalbädern und Benessere im allgemeinen.

Quelle: Thermen in Italien wo Berühmtheiten kuren