05.01.06
Zumindest konsequent...
Seit über einem Monat erhalten die Einwohner eines Ortsteils einer italienischen Kleinstadt weder Briefe noch Paketpost. Der zuständige Postbote weigert sich konsequent, Sendungen zuzustellen, solange nicht ein Hund „gebändigt“ werde, den er als gefährlich einstuft. Wäre der Hund, wie üblich, einem bestimmten Herrchen/Frauchen zugeordnet, ließe sich das Problem sicher lösen; der „Druck“ der anderen, die auf Post warten, reichte sicher aus, eine Lösung zu finden. Im vorliegender Falle allerdings gilt dieser Hund als Eigentum aller im Stadtteil, die Bewohner behaupten, sie alle hätten ihn aufgezogen und er täte keiner Fliege etwas zuleide. Dies wiederum kann den Postboten nicht überzeugen. Bleibt abzuwarten, ob der Ortsteil auf Dauer auf Post oder auf den Hund verzichtet – oder ob die italienische Post eine Lösung findet, obwohl das nicht gerade ihre Stärke ist...
Nota bene: in Italien werden viele Rechnungen per Post verschickt, honi soit qui mal y pense!
|
