26.04.09
Rom Metro
Wenn auch langsam, es geht voran!
Monatelang war die Piazza Venezia im Zentrum Roms durch eine große Baustelle gekennzeichnet und ihrer traditionellen großen Blumeninsel beraubt. Man stellte Probebohrungen für die beiden geplanten neuen U-Bahnlinien C und D an wie auch an einer Vielzahl anderer Stellen im gedachten Verlauf der neuen Strecken.
Nunmehr ist der Platz vor dem Nationaldenkmal wieder die gewohnte grüne Insel. Das soll er auch bleiben, wenn im Sommer 2010 die Arbeiten für die U-Bahn beginnen (sollen....chi vivrà vedrà...). Er soll dann begrüntes Dach der wichtigen Kreuzung der beiden neuen Strecken C und D werden, mit drei Zugängen um die Piazza herum.
Interessanterweise plant man – offenbar angelehnt an die sehr guten Erfahrungen Athens mit dieser Lösung – innerhalb des großen 30 Meter unter der Erde liegenden Kreuzungsbahnhofs eine permanente Ausstellung der Funde einzurichten, die man im Verlauf der Probegrabungen zwangsläufig gemacht hatte.
Ein guter und tragfähiger Kompromiss, wie die Experten meinen.
Ohne Erweiterung der U-Bahn würde die Millionenstadt ersticken, und die Funde aus Römerzeit bis zum Mittelalter gilt es in würdiger Form zu erhalten. Der Bau zweier zusätzlicher Linien ist in Rom lange überfällig, für eine Millionenstadt mit engem historischem Stadtkern unverzichtbar. Ob die Römer aber dann auf ihr Lieblingsspielzeug Motorrad bzw. Motorino verzichten werden, bleibt abzuwarten; die Hunderttausende von ihnen, die täglich in die Stadt einfallen und sie mehr als alles andere verpesten, gilt es mittelfristig loszuwerden.
Mit neuen U-Bahnoptionen und dann drastischen finanziellen Auflagen bzw. Strafen für die Hauptverursacher der Luftverschmutzung bei Befahren der inneren Stadtzonen.
Sie müssten de iure und de facto aus der Stadt verbannt werden – chi vivrà vedrà.
Rom Metro
Wenn auch langsam, es geht voran!
Monatelang war die Piazza Venezia im Zentrum Roms durch eine große Baustelle gekennzeichnet und ihrer traditionellen großen Blumeninsel beraubt. Man stellte Probebohrungen für die beiden geplanten neuen U-Bahnlinien C und D an wie auch an einer Vielzahl anderer Stellen im gedachten Verlauf der neuen Strecken.
Nunmehr ist der Platz vor dem Nationaldenkmal wieder die gewohnte grüne Insel. Das soll er auch bleiben, wenn im Sommer 2010 die Arbeiten für die U-Bahn beginnen (sollen....chi vivrà vedrà...). Er soll dann begrüntes Dach der wichtigen Kreuzung der beiden neuen Strecken C und D werden, mit drei Zugängen um die Piazza herum.
Interessanterweise plant man – offenbar angelehnt an die sehr guten Erfahrungen Athens mit dieser Lösung – innerhalb des großen 30 Meter unter der Erde liegenden Kreuzungsbahnhofs eine permanente Ausstellung der Funde einzurichten, die man im Verlauf der Probegrabungen zwangsläufig gemacht hatte.
Ein guter und tragfähiger Kompromiss, wie die Experten meinen.
Ohne Erweiterung der U-Bahn würde die Millionenstadt ersticken, und die Funde aus Römerzeit bis zum Mittelalter gilt es in würdiger Form zu erhalten. Der Bau zweier zusätzlicher Linien ist in Rom lange überfällig, für eine Millionenstadt mit engem historischem Stadtkern unverzichtbar. Ob die Römer aber dann auf ihr Lieblingsspielzeug Motorrad bzw. Motorino verzichten werden, bleibt abzuwarten; die Hunderttausende von ihnen, die täglich in die Stadt einfallen und sie mehr als alles andere verpesten, gilt es mittelfristig loszuwerden.
Mit neuen U-Bahnoptionen und dann drastischen finanziellen Auflagen bzw. Strafen für die Hauptverursacher der Luftverschmutzung bei Befahren der inneren Stadtzonen.
Sie müssten de iure und de facto aus der Stadt verbannt werden – chi vivrà vedrà.



