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Ein Erlebnis besonderer Art ist auch der Besuch dieser Stadt. Vom Verfall gerettet durch Hilfsmittel der UNESCO, wurde San Gimignano original getreu restauriert und bietet heute dem Besucher ein unverfälschtes Stadtbild aus ihrer mittelalterlichen Blütezeit. Wahrzeichen der Stadt sind die noch erhaltenen Geschlechtertürme, wie sie früher das Stadtbild vieler anderer mittelalterlicher Toskana Städte prägten, jedoch dann von den Eroberern geschliffen wurden oder moderner Stadtplanung weichen mussten. Diese eindrucksvolle Silhouette präsentiert sich dem Besucher schon von weitem und führte zum Ausspruch „Manhatten der Toskana“.
San Gimignano verdankte einstmals seine Bedeutung der Lage an der Frankenstraße, dem Verbindungsweg Nord/Süd der Kaufleute sowie der Pilger auf ihrem Weg nach Rom. 
Die Bürger selbst zeigten sich als sehr erfolgreiche Kaufleute und errangen bedeutenden Reichtum, der sich auch stark in ihrem täglichen Leben manifestierte, so dass sich die Obrigkeit veranlasst sah, ein Gesetz gegen übertriebenen Luxus zu erlassen.
Als noch im Mittelalter zum Teil die Sümpfe der Ebenen trocken gelegt wurden, verlagerte sich der Verlauf der Frankenstraße immer mehr in diese leichter zu bereisenden Gebiete, San Gimignano fiel langsam der Vergessenheit anheim und verarmte.
Heute ist San Gimignano wieder eine blühende Stadt, genau wie jetzt auch Berlin, die beide ihren Wohlstand dem nicht enden wollenden Touristenstrom verdankt.
Parkplätze finden Sie vor den Stadttoren - die Altstadt ist Autofrei. |
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